Historisches Rumänien

Fotos + Collage: alp
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Die wichtigsten historischen Daten:

wie sie in meinem Roman und den noch folgenden Erwähnung finden

 

1861     Alexandru Ioan Cuza vereinigt die beiden Fürstentümer Moldau (Moldova) und Walachei (Muntenia) zum Fürstentum Rumänien

 

1866      Karl von Hohenzollern-Sigmaringen wird zum Fürsten von Rumänien ernannt 

  

1867      durch die Gründung der Doppelmonarchie Österreich/Ungarn wird Transsilvanien (Siebenbürgen) unter Gyula Andrassy magyarisiert

 

1869      Elisabeth Prinzessin zu Wied heiratet Fürst Karl von Rumänien

 

1878      nach dem russisch-türkischen Krieg erhält Rumänien seine Unabhängigkeit von der Hohen Pforte (Osmanisches Reich)

 

1881      Fürst Karl wird zum König Carol I gekrönt

 

1918      nach Ende des 1. Weltkrieges werden Transsilvanien mit der Maramuresch, das östliche Banat und die Bukowina mit Bessarabien dem Königreich Rumänien zugeschrieben   

   

Quelle: Wikimedia Commons
Quelle: Wikimedia Commons

Die wichtigsten historischen Persönlichkeiten:

Das Fürsten- und spätere Königspaar von Rumänien:

Elisabeth zu Wied (1843-1916) und Karl von Hohenzollern-Sigmaringen (1839-1914) / Quelle: Wikimedia Commons
Elisabeth zu Wied (1843-1916) und Karl von Hohenzollern-Sigmaringen (1839-1914) / Quelle: Wikimedia Commons
Gemälde von Carol Szathmari (1812-1887) / Quelle: Wikimedia Commons
Gemälde von Carol Szathmari (1812-1887) / Quelle: Wikimedia Commons

 

Alexandru Ioan Cuza

(1820 - 1873)

  

  • Gründer und 1. Fürst von Rumänien (1859-1866)
  • begann nach französischem Vorbild das Land zu modernisieren
  • reorganisierte den Bodenbesitz und zog sich damit den Unwillen der einheimischen Kirchenfürsten und des Adels zu, sowie Russlands und des Osmanischen Reiches
  • wurde 1866 zur Abdankung gezwungen und außer Landes gebracht
  • starb 1873 im Exil in Heidelberg 

 

Gemälde von Gyula Benczur (1844-1920) / Quelle: Wikimedia Commons
Gemälde von Gyula Benczur (1844-1920) / Quelle: Wikimedia Commons

 

Gyula Graf Andrássy

                                         (1823 – 1890)

 

  • wurde 1867 zum ungarischen Ministerpräsidenten gewählt
  • genoss das besondere Vertrauen des österreichischen Kaiserpaares Franz Josef und Elisabeth (Sisi)
  • betrieb eine entschiedene Magyarisierungspolitik, heißt: die im Königreich Ungarn lebende nichtungarische Bevölkerung wurde gewaltsam zum Teil der ungarischen Bevölkerung gemacht, Magyarisierungsgegner wurden verhaftet, Schulen der slowakischen Bevölkerung und der Ungarn-Deutschen geschlossen
  • beendete damit die Sonderstellung der Siebenbürger Sachsen
Quelle: Wikimedia Commons
Quelle: Wikimedia Commons

 

Ion Constantin Brătianu „der Ältere“

          (1821 – 1891)

 

  • Rumänischer Ministerpräsident
  • 1848 noch republikanisch gesinnt, entwickelte er sich mit der Nationalbewegung in eine monarchistische Richtung und setzte das Haus Hohenzollern-Sigmaringen als herrschende Dynastie durch
  • 1867 und 1876-1888 stellte seine liberale Partei unter seiner Ministerpräsidentschaft die Regierung
  • wandte sich nach dem russisch-osmanischen Krieg von Russland als Schutzmacht ab und bestrebte die Anlehnung an Österreich und Deutschland
  • die Erhebung Rumäniens zum Königreich 1881 wurde maßgeblich von ihm beeinflusst

 

Quelle: Wikimedia Commons
Quelle: Wikimedia Commons

Titu Liviu Maiorescu

        (1840 - 1817)

 

  • Rechtsanwalt, Philosoph, Schriftsteller, Literaturkritiker und Politiker
  • studierte in Wien, Berlin, Gießen und Paris
  • 1872 Professor für Philosophie in Iasi, 1884 in Bukarest
  • Mitbegünder des Kulturkreises Junimea und der Zeitschrift Convorbiri literare
  • förderte die rumänische Literatur und gilt als Begründer der Literaturkritik in Rumänien
  • als Minister war er für das Schul- und Bildungswesen zuständig
  • später Ministerpräsident

Bukarest im 19. Jahrhundert:

Carol Popp de Szathmary - Historischer Fotograf

Carol Popp de Szathmari (1812-1887) / Quelle: Wikimedia Commons
Carol Popp de Szathmari (1812-1887) / Quelle: Wikimedia Commons

Der in Klausenburg/Cluj geborene und in Bukarest gestorbene Maler, Grafiker und Zeichner Carol Popp de Szathmáry zählte zu den den bedeutendsten Fotografen seiner Zeit. Für seine künstlerischen und dokumenta-rischen Arbeiten in der Fotografie wurde er von zahlreichen gekrönten Häuptern Europas gewürdigt.

König Carol I verlieh ihm 1884 den Orden „Stern Rumäniens im Rang eines Ritters“; Popp de Szathmáry war zudem offizieller Fotograf der vorherigen rumänischen Herrscher Gheorghe Bibescu, Barbu Ştirbei und Alexandru Ioan Cuza. ...

 

Mehr Info auf: www.adz.ro/artikel/artikel/der-maler-und-fotograf-carol-popp-de-szathmary/ 

 

Quelle: ADZ Online vom  29. Juni 2012